Boys‘Day bei Primus
Ich, Leon, besuchte im Rahmen des Boys‘Day am 23.04.2026 die Firma Primus in Köln. Primus spezialisiert sich auf Polizei-Einsatzversorgung.
Mein Boys‘Day begann um 08:00 Uhr. Mir wurde Arbeitskleidung bestehend aus einer Arbeitshose und einer Arbeitsjacke übergeben und ich musste ein Haarnetz tragen. Anschließend begannen wir, verschiedene Produkte auf Vollständigkeit zu zählen. Dieser Teil war aufgrund meiner Seebeeinträchtigung der Schwierigste.
Um 09:00 begann dann die zehn-minütige Frühstückspause. Anschließend verpackten wir bis 12:00 Uhr. Das passierte in einer „Packstraße“ – jeder hat ein bis drei Lebensmittel in einen Beutel gelegt und ihn dann weitergegeben. Insgesamt wurden so etwa 400 Beutel innerhalb von drei Stunden ohne Eile gepackt.
Daraufhin begannen wir mit dem „Unterverpacken“. Es gab verschiedene gekühlte Lebensmittel, welche in eine Tüte gepackt wurden und anschließend mithilfe einer speziellen Maschine zugeklebt wurden.
Mein Boys‘Day endete um 13:00 Uhr.
Insgesamt hat mir mein Boys’Day sehr Spaß gemacht und war belehrend. Ich hatte mir diese Art von Arbeit deutlich weniger barrierefrei vorgestellt. Außerdem waren meine Arbeitskollegen sehr freundlich und während des Verpackens wurde Musik gehört. Allerdings könnte ich es mir nicht vorstellen, dort ein Praktikum zu machen, da jeder Tag von der Struktur her gleich aufgebaut ist.
Boys‘Day beim Gartenlandschaftsbau
Ich, Ben, nahm am 23.04.2026 am „Boys‘Day“ beim Betrieb Gartenlandschaftsbau Lennartz teil. Der Auftrag war es, einen Teich zu bauen.
Der Tag begann um 07:45 Uhr. Um 07:35 Uhr kam ich bereits an. Dann wurde ich zu den Personen gebracht, mit denen ich meinen Tag verbringen durfte. Dort stellten wir uns kurz vor. Dann luden wir das Auto mit Material und fuhren um 08:00 Uhr los zur Baustelle. Um 08:15 Uhr kamen wir an der Baustelle an. Da luden wir erstmal das Auto ab. Während die anderen den Teich machten, grub ich parallel einen Gang frei, wo schon Grasnarbe drüber wuchs. Dann war um 09:10 Uhr eine Kaffeepause. Bis 09:20 Uhr arbeitete ich weiter an dem Weg. Um 09:40 Uhr war dann Frühstückspause, die bis 10 Uhr ging. Als ich gegen 10:30 Uhr mit dem Weg fertig war, musste ich Schubkarre fahren, die immer mit Dreck gefüllt wurde. Das machten wir den größten Teil der Zeit. Zwischendurch musste ich noch Haufen machen, weil noch ein Baum gesägt wurde und ich musste die Äste aufsammeln, die ich auf den Haufen werfen musste. Das machten wir bis 13:00 Uhr. Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr war dann Mittagspause. Danach fuhren wir weiter Schubkarre bis 15:00 Uhr. Da luden wir alles an Material auf und fuhren zurück zur Firma. Um 15:15 Uhr kamen wir an der Firma an, wo wir alles abluden und wegräumten. Dann baute ich noch einen Zaun mit auf. Um 18:00 endete der Boys‘ Day.
Der Tag als Gartenlandschaftsbauer gefiel mir und es machte sehr viel Spaß. Ich kann mir gut vorstellen, dort ein Praktikum zu machen.
Girls’Day bei den Stadtwerken Düren
Am Girls’Day ging ich, Lia, zu den Stadtwerken Düren. Wir begannen um 9 Uhr. Es waren sieben Mädchen mit mir dort.
Zuerst stellten wir uns vor. Wir sagten unsere Namen, unsere Schule, unsere Lieblingsfächer, unser Lieblingsessen, unsere Hobbys und unser Lieblingsgerät mit Strom.
Wir bekamen viele Informationen darüber, was die Stadtwerke machen. Am Nachmittag aßen wir Pizza und machten ein Quiz. Ehrlich gesagt war es für mich ein bisschen langweilig. Es war nicht so interessant für mich, weil ich das nicht so mochte.
Boys‘Day beim Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen
Am 23.04. nahm ich, Ian, am Boys‘ Day bei der Firma Forvis Mazars teil.
Zuerst wurden wir begrüßt, dann spielten wir einige Kennlern- und Aktivierungsspiele. Anschließend stellte sich das restliche Personal vor. Wir führten fünf verschiedene Workshops zum Thema Finanzberatung durch. Beim Workshop Consulting spielten wir beispielsweise ein Quiz über die Bereiche der Finanzberatung. Bei einem anderen Workshop ging es darum, wie man präsentiert und wie eine gute Präsentation aussieht. Danach aßen wir zu Mittag. Schlussendlich gaben wir unser Feedback ab und nahmen im Anschluss an einer Online-Umfrage teil.
Insgesamt war es ein interessanter Tag, das Personal war nett und ich konnte einiges dazu lernen. Ich kann mir dennoch nicht vorstellen in diesem Beruf ein Praktikum zu machen, weil das nicht mein Interessengebiet ist.
Am 23.04. nahm ich, Ahmad, am Boys’Day bei der BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) in Köln teil. Nach einer Vorstellungsrunde wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Zu Unterstützung bei „Sehaufgaben“ wurde mir ein Student zur Seite gestellt. Es gab drei Stationen. An der ersten Station wurde die Reaktionszeit getestet. Dort gab es sechs verschiedene Knöpfe, die aufleuchteten und man musste den Knopf drücken, der gerade geleuchtet hat. Für mich als sehbehinderte Person war es ein wenig schwierig, jedoch ging es. Bei der zweiten Station wurde zusätzlich eine VR-Brille verwendet. Dabei haben wir einen Flugsimulator ausprobiert. Das Besondere daran war, dass man das Flugzeug nicht mit einem normalen Controller gesteuert hat, sondern mit dem eigenen Körper. Vor uns stand eine Art Gerät das unsere Bewegungen erkannt hat. Wenn man sich zum Beispiel nach unten geneigt hat, ist das Flugzeug im Simulator auch nach unten geflogen. Wenn man sich nach oben bewegt hat, ist es nach oben gestiegen. Das Gleiche galt für links und rechts: durch das Neigen des Körpers konnte man die Richtung steuern. Am Anfang war es etwas ungewohnt und schwierig, da man sich erst an die Steuerung gewöhnen musste. Nach kurzer Zeit hat es aber besser funktioniert und Spaß gemacht. Aber dies war ebenfalls ein wenig anstrengend für die Augen. Bei der dritten Station ging es um das Thema Gesundheit. Dort wurde uns gezeigt, wie wichtig es ist, im Alltag auf die eigene Gesundheit zu achten - besonders im Berufsleben. Vor allem wie ungesund Softgetränke eigentlich sind und was es für Alternativen gibt. Alle waren um 12:00 Uhr mit allen drei Station fertig. Um 12:30 hatten wir unsere Mittagspause. Es gab leckere Pizza. Nach der Pause wurden wir über die verschiedenen Versicherungen aufgeklärt. In Anschluss durften wir den Studenten Fragen stellen. Um 15:00 Uhr hatte ich Feierabend.
Am 23.4.2026 nahm ich, Yousra, am Girls’Day teil. Ich war im Rathaus der Stadt Bergheim.
Um 08:00 Uhr morgens haben wir uns erstmal alle versammelt und hatten eine Besprechung. Im Anschluss wurde ich um 08:30 Uhr in die Abteilung „Inklusion und Teilhabe“ gebracht. Dort wurde mir von einer Mitarbeiterin, die selbst eine Sehbeeinträchtigung hat, ihre Tätigkeit als Büroassistentin in der Verwaltung vorgestellt.
Um 09:00 Uhr bin ich zu den anderen Mädchen in die IT-Abteilung gegangen. Dort wurden wir über das dortige Aufgabengebiet informiert. Um 10:30 Uhr hatte ich dann Pause. Anschließend haben wir dann praktische Aufgaben gemacht. Gegen 13 Uhr haben wir uns dann wieder alle getroffen und uns über den Tag ausgetauscht. Anschließend kam dann der Bürgermeister und hat uns über seine Aufgaben aufgeklärt. Um 14:00 Uhr hatten wir Schluss.
Der Tag war sehr schön. Ich könnte mir vorstellen, etwas in der Richtung zu machen.
Ich, David, nahm am 23.4.2026 im Krankenhaus Düren am Boys‘Day teil, weil ich mir diesen Bereich genauer angucken wollte.
Zu Beginn erklärte ein Mitarbeiter des Krankenhauses mir und elf weiteren Teilnehmern den Ablauf des Tages. Er führte uns danach zu verschiedenen Orten im Krankenhaus, wie zum Beispiel dem Blutlabor und dem Kühlzentrum. Im letzteren werden tote Menschen in einem kalten Raum gelagert. Es wurden uns danach auch noch Fragen zu verschiedenen Arbeitsstellen gestellt, wie zum Beispiel Physiotherapeut*in. Es wurden uns auch noch Stellen im Krankenhaus, wie private Zimmer oder ein kleiner Ort fürs Beten gezeigt. Danach gab es schon unsere Frühstückspause, wobei ihr ein paar andere Schüler dann richtig kennenlernte. Nach der Frühstückspause besuchten wir noch ein paar andere Orte im Krankenhaus, bevor wir in ein Gebäude gingen, wo wir an verschiedenen praktischen Aufgaben arbeiteten. Zum Beispiel lernten wir, uns richtig die Hände zu desinfizieren oder den Blutdruck zu messen. Zum Abschluss machten wir noch ein kleines Quiz.
Ich fand diesen Boys‘Day sehr entspannt und informativ. Ich würde mir noch mehr praktische Erfahrungen wünschen. Insgesamt gab mir den Tag aber einen guten Einblick in diesen Bereich.